Zweiter Designmonat in Graz

Man kann ja über das CIS denken was man möchte, jedoch viele Aktivitäten setzt das CIS auf alle Fälle.
So beginnt mit 30. April bis zum 30. Mai der zweite Designmonat in Graz. In diesem Monat soll sich alles ums Design drehen, so möchte es jedenfalls das CIS.

Ein Highlight dabei ist die Ausstellung “Design Impulse aus der Steiermark”. So steht es zumindest auf der offiziellen Hompage des CIS, bzw. auch auf der Homepage des Designmonats.

Nur schade, dass genau diese interessante Veranstaltung in Wien stattfindet. Haben hier die Grazer Verantwortlichen zu wenig Mut? Ich dachte, es heißt Grazer Designmonat. Na gut, dann fahren wir halt zum Grazer Designmonat nach Wien. Komisch oder?

Die Eröffnung des Designmonats findet übrigens in Graz statt. Ist ja auch nicht schlecht. Es gibt eine coole Opening Party. Na ja, soweit ich Informiert bin, ist dies die einzige Veranstaltung, bei der es auch einen Eintritt zu zahlen gibt. 19,- Euro, nicht ganz wenig! Was bei diesem Opening geboten wird, habe ich leider nicht herausbekommen. Ein 4 gängiges Menü? Würde ja ungefähr dem Eintrittspreis entsprechen. Oder möchten hier nur einige Personen unter sich sein? Denkbar wäre auch die Finanzierung der 100 Seiten starken Broschüre, die anlässlich des Designmonats erscheint.

Wie hoch ist das Budget?

Interessant wäre die Höhe des Budgets für 2010. Im Vorjahr lagen die Ausgaben bei runden 1,5 Millionen Euro. Viel Geld in Krisenzeiten wie diesen.

2 Responses to “Zweiter Designmonat in Graz”

  1. Wir wollen Design sichtbar machen und dann auch in wirtschaftliche Nutzung überführen weil damit Arbeitsplätze verbunden sind und die bedeuten Einkommen Wertschöpfung und Wohlstand so Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann VP . Creative Industries Styria hat noch eine weitere Aufgabe Sie wickelt auch die Bewerbung der Stadt Graz bei der UNESCO für den Titel City of Design ab – denn was Berlin Montreal oder Buenos Aires schon sind will auch Graz werden. Was die Bewerbung anlangt gibt sich Schrempf zuversichtlich. Wir sind im Design sehr stark da gibt es enorm viel Potential das will man auch in die Welt hinaus tragen und sich in diesem Netzwerk vernetzen die Tren nach außen aber auch nach innen öffnen.

  2. admin

    Hallo Monex,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Spricht ja auch schon etwas für Graz als City of Design, wenn nach ca. einem Jahr der erste Kommentar kommt. :-)
    Leider entspricht Dein Kommentar genau er offiziellen Linie. Bist Du da angestellt?
    „Wir wollen Design sichtbar machen und dann auch in wirtschaftliche Nutzung überführen weil damit Arbeitsplätze verbunden sind … „ kann ich nur ganz unterschreiben. Da liegen wir auf einer Linie. Nur leider fehlt uns zum Großteil eben diese Wirtschaft die den wirtschaftlichen Nutzen bringt.
    Design ist vor allem, aber nicht nur, im Konsumgüterbereich angesiedelt. Und da fehlen halt leider produzierende Betriebe. Also ist auch die Überführung zum wirtschaftlichen Nutzen schwer.
    Sollten wir nicht etwas realistisch bleiben wenn wir uns mit Berlin, Montreal oder Buenos Aires vergleichen wollen?
    Graz hat fast 300 000 Einwohner
    Berlin ca. 3,4 Millionen
    Montreal ca. 1,6 und
    Buenos Aires mit Randbezirken ca. 12 Millionen.

    Nun gut, ich bin auch ein Anhänger von „Small is beautiful“. Aber die wirtschaftliche Kraft, die Anzahl der Betriebe ist auch wichtig.
    Ich möchte hier jedoch nicht den Eindruck verbreiten, dass ich gegen die Bewerbung bin. Auch Herr Buchmann, Herr Schrempf und die Mitarbeiter vom CIS leisten gute Arbeit. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob uns hier nicht grundsätzliche Voraussetzungen fehlen. Eben z.B. die Wirtschaftsleistung. Ein ähnliches Beispiel ist die FH für Industrial Design.
    Auch die FH für Industrial Design hat hervorragende Lehrer und Studenten. Bezeichnend ist jedoch auch hier; bei der letzte Aussendung der FH für Industrial Design gab es fast nur Autodesign. Bitte wo haben wir in Graz, in der Steiermark oder in Österreich bedarf an Autodesign??
    Hier werden hervorragende Studenten ausgebildet, die in Österreich keine Arbeit finden werden – Leider!

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